Wie sollte es anders sein. Ich bin doch wiedergekommen, heute schon. Mit einer Feststellung, dass ich nicht fähig bin. Einfach nicht fähig. Wäre ich ein Tier in freier Wildbahn, wäre alles in Ordnung. Ich würde als nicht fähiges Wesen dahinvegetieren und sterben. Ausselektiert. In Ordnung. Aber als Mensch, wenn man selbst keine Menschen mag? Wenn man das ist, was man hasst und dennoch die Verpflichtung hat, weiterzumachen?
Heute Nacht wieder sehr seltsam geträumt. Ungeknickte, abgesägte Strommasten. Überall. Ich mit meiner besten Freundin an einem See, dort unser Haus, ihre Klinik und überall umgeknickte, abgesägte Strommasten. Schön für einen `Stromphobiker`, ich hasse meine Stromträume.
`V. findet es gut, dass wir uns getrennt haben. Der ist richtig glücklich drüber.`
`Aha. Wieso kann man dann nicht ehrlich zu mir sein und mir offen ins Gesicht sagen, dass man mich nicht leiden kann? Ich hasse so eine scheinheilige Scheiße hinterm Rücken!`
`Naja, er weiß auch, dass die Möglichkeit besteht, dass wir wieder zusammenkommen und da hat er dann nunmal nett zu dir zu sein.`
Kann man Verletzung und Freude besser in einem Satz vereinen, als wie in diesem?
`B. hat nicht viel dazu gesagt. Der fand` dich eigentlich ganz ok, nur an dem einen Abend fand er dich unmöglich.`
`Aha. Ja, hat er vielleicht auch Recht. Was soll er auch sonst großartig dazu sagen.`
`Und M.? Der hat sich doch mit Sicherheit gefreut, dass Schluß ist, oder?`
`Nee, das glaube ich nicht. Nee, der hat sich nicht gefreut. Aber ich habe noch nicht richtig mit ihm gesprochen. Und M. (jemand anders) hat gedacht, wir heiraten in 2 Jahren.`
`M. hat sich nicht gefreut? Krass! Also, ich mag M., auch wenn er sich gefreut hätte, aber das finde ich krass.`
Meine Menschenkenntnis = Null
Traumdeutung meiner Träume, nicht nur auf den obigen bezogen. Finde ich irgendwie sehr interessant, Traumdeutung:
Elektrischer Strom symbolisiert die Gefahr, daß man den Anschluß an einen Menschen oder auf dem eigenen Lebensweg verpassen könnte.
Träume von Katastrophen sind oft überaus anschaulich. War man lediglich unbeteiligter Zuschauer, wenn auch gelähmt vor Entsetzen, stellt sich die Frage, ob man Existenzängste hat oder zumindest weniger selbstsicher ist, als man sein sollte. Wasser nimmt in den Träumen ständig verschiedene Formen an, hat aber auch seinen Platz in Katastrophenträumen. Hat man geträumt, sich in einem Schiffswrack zu befinden, in dem das Wasser immer höher steigt, steht einem auch emotional in einer bedeutsamen Sache "das Wasser bis zum Hals".
Eine auf See: bedeutet für Seeleute Unglück und den Verlust ihrer Heuer; für andere zeigt dies Verlust durch Tod an
Glaubt eine junge Frau, in eine Katastrophe verwickelt zu sein, dann wird sie den Verlust ihres Geliebten durch Tod oder Fortgang bedauern.
Hochspannungsleitung. Wer davon träumt, steht selbst unter höchster Spannung, die Leitung ist also das Symbol für den eigenen Zustand - die Drähte der Leitungen entsprechen den Nervensträngen. Wirkt die Traumhandlung aber beunruhigend oder kommt es gar zu einer Explosion, sind dies Anzeichen einer ernsthaften psychischen Störung des Träumenden. Warnsignale sind in diesem Zusammenhang auch nicht kontrollierbare elektrische Leitungen, Starkstromkabel usw.
Einen Elektroschock erleiden: sich auf eine große Gefahr einstellen müssen;
Elektrische Funken sehen: Ernüchterung nach einer leidenschaftlichen Liebe;
Elektrisches Licht: Warnung aus dem unbewußten Raum, da tödliche Gefahr besteht, wenn man unvorsichtig ist
Weltuntergang wird allgemein als schwere seelische Erschütterung verstanden; oft handelt es sich dabei um eine Trennung von einem nahestehenden Menschen oder um Einsichten, die alle bisherigen Überzeugungen, Werte und Ziele in Frage stellen und einen Neuanfang erforderlich machen.
Dieses Traumbild kennzeichnet unsere Weltuntergangsstimmung, die Angst vor dem Leben, das uns zuviel abverlangen könnte.
Erleben: kündet eine Auseinandersetzung mit nachfolgender Trennung an
Die Atombombe bedeutet in der Wirklichkeit eine starke Bedrohung für Mensch und Umwelt und kann auch im Traum als ernstzunehmendes Gefahrensymbol für die Angst vor Irrationalität und vor falsch gebrauchter Macht stehen.
...daß die Beendigung eines bestimmten Lebensabschnitts auf besonders dramatische Weise nahe bevorsteht.
Sie deutet auf eine geistige oder psychische Spaltung des Träumenden hin, kann aber ebenso ein Signal für eine neurotische Auflösung oder, im schlimmsten Fall, für eine Schizophrenie sein.
Sehen: es wird bald eine Katastrophe einsetzen, die Sie und Ihre Lieben betrifft
Sie ist häufig ein Gefahrenzeichen, deutet an, daß irgend etwas in unserem zentralen Nervensystem nicht stimmt. Im Traum verweist die Explosion ähnlich wie Bombe und Dynamit in der Regel auf hohe innere Spannung, Gereiztheit, Unruhe und Nervosität, sowie auf das plötzliche heftige Entweichen von Energie bzw. auf einen psychischen Zusammenbruch oder auf einen heftigen Streit hin.
Allgemein: schlechte Taten nahestehender Personen werden einem vorübergehend Kummer und Verluste bereiten; eine geschäftliche Entwicklung wird enttäuschend sein; Etwas, was man lange verborgen hielt, kommt ans Licht.
Miterleben: eine unerwartete Überraschung droht, die mit einem Schrecken verbunden ist;
Miterleben und danach ruckartig aufwachen: es liegt eine körperliche Störung vor;
Einer großen Fabrik mit Feuersbrunst: kündet ein vorteilhaftes Ereignis an;
Junge Frauen sollten sich nach einem solchen Traum vor Kontakten mit dem anderen Geschlecht hüten.
In dem man eine Reihe von unerwünschten Persönlichkeitsmerkmalen unterdrückt, statt sich mit ihnen auseinanderzusetzen, führt man eine zerstörerische Energieansammlung herbei. Durch den Traum von einem GAU wird der Träumende möglicherweise auf diesen gefährlichen Zustand aufmerksam gemacht.
Ein bewölkter Himmel kann turbulente Zeiten voraussagen. Er kann auch bedeuten, daß man eine schwere Last mit sich herumträgt.
Ein dichtbewölkter und düsterer Himmel dagegen weist auf Depressionen im bewußten Leben hin, die auf mangelnden Erfolg zurückzuführen sein könnten.
Bringt uns der Traumlift in eine höhere Etage, werden wir wohl mit fremder Hilfe aufsteigen können; wer aber mit ihm rasch nach unten fährt, kann im Augenblick höheren Ansprüchen nicht genügen. Kommt dagegen der Lift im Keller an, wird für den Wachzustand signalisiert, man möge einmal seine Gefühle überprüfen, es könnte da Schockierendes ans Tageslicht kommen.
Wenn der Lift im Traum steckenbleibt, ist dies ein Zeichen für eine Störung in der Persönlichkeitsentwicklung des Träumenden oder für Minderwertigkeitsgefühle. Als Kind habe ich sehr oft geträumt, ich würde im Aufzug stecken bleiben. Ich hatte solche Angst vor diesem Aufzug.
Keller.
Ein ungünstiges Omen! Verkündet Unannehmlichkeiten infolge Hochmut und Dünkel; auch: kann eine Reise anzeigen oder die Erweiterung von beruflichen Interessen;
In einen gehen: man wird in den nächsten Wochen sehr viel Geduld und Ausdauer benötigen;
Sich in einem kalten, feuchten befinden: man wird von Zweifeln geplagt; man verliert die Zuversicht und hegt düstere Gedanken, die einen nicht mehr loslassen, wenn man seinen Willen nicht durchsetzt; auch: deutet auf Besitzverlust hin;
Fundament des Hauses; Symbol für Beine und untere Körperregionen;
In einem dunklen sitzen: bedeutet Trauer, große Unannehmlichkeiten und Mißerfolge;
Das Traumbild des Gleises veranschaulicht meistens Einseitigkeit, Monotonie und Starrheit. Der träumende ist zuwenig flexibel und befindet sich in seinem Leben vielleicht in einer Sackgasse.
Allgemein: Wenn man nur seine Sorgen im Kopf hat, wird es einem immer schlechter gehen. Man denke auch einmal an die positiven Dinge im Leben.
Betreten wir den Bahnhof nur ungern, zögernd, atemlos, verspätet, so fehlt es an Entschlußkraft und Selbstvertrauen, das Alte hinter sich zu lassen und an das Neue zu glauben. Man sollte mehr Zuversicht entwickeln.
Zum Bahnhof wollen, aber der Weg ist versperrt: einige Hindernisse sind noch zu überwinden, bis Veränderungen möglich sind;
Ist der Bahnhof im Umbau oder muß man erst mühselig den richtigen Zug suchen: ein geplantes Vorhaben ist noch in Frage gestellt.
Stumm sein: du vertraust zu viel; es erwartet einem Unglück und ungerechte Verfolgungen; man diskutiere nicht über seine geschäftlichen Pläne; auch: man wird seine Probleme nicht lösen können, wenn man nicht darüber spricht;
Wenn der Träumende vergißt, wer er ist und woher er kommt, wenn er also, in anderen Worten, den Bezug auf sich selbst verliert, dann drückt sich dies in solchen typischen Träumen vom Fallen aus.
Versagensangst; Machtverlust; Kontrollverlust
Aus großer Höhe: bedeutet Verlust an Ehre und Vermögen; steht oft für ein plötzliches Unglück, bei dem man Verluste hinnehmen muß; man kann aber auch "aus allen Wolken fallen", also überrascht oder enttäuscht werden;
Fallen und dabei sehr erschrecken: heftige Kämpfe durchstehen und schließlich zu Ehre und Reichtum gelangen;
13:41
Ok, ich komm nicht klar. Gar nicht. Nicht fähig. Überhaupt nicht. Telefon klingelt. Ich sitze hier, 1,5l MultivitaminsaftLight im Bauch, gemischt mit rund 450gr. Keksen, 1 Stück Schokolade, 2 Brötchen mit Aufschnitt, Ketchup und Mayo im Bauch. Kotzen gehe ich nicht. Fragt mich nicht wieso, ist gerade einfach so.
Telefon klingelt also. Ich gehe nicht ran, weil ich niemals ans Telefon gehe. Ich erkenne die Nummer. Jemand, der heute Abend zum Spieleabend kommen wird. Wollte wahrscheinlich meinen Freund sprechen, der nicht Zuhause ist. Ich sehe sie, alle. Wie sie da sitzen, grinsen, lachen. In letzter Zeit war ich selten dabei, habe mich freiwillig ins Abseits gestellt und mich nicht blicken lassen. Dieses Mal ist es anders. Dieses mal bin ich nicht freiweillig nicht dabei. Ich höre die Gespräche, spüre, wie mein Freund sich aufspielt (oder auch nicht). Ich komme nicht klar. Gar nicht.
Habe mir Fotos von früher angeschaut und spüre nichts. Fotos aus unserer Anfangszeit, ich erkenne mich darauf noch nichteinmal. Habe das Gefühl, ich würde zwei wildfremde Personen dort sehen. Ok, meinen Freund, den ich vom sehen her kenne, aber ich bin mir absolut fremd. So, wie auf all den anderen Fotos. Alle zwei oder drei Jahre, totale Veränderung. Äußerlich und innerlich. Ich möchte doch nur ein wenig Ruhe, Stillstand. Sicherheit, die ich mit Sicherheit nicht aushalten würde.
15:39
Was ist denn los? Mit niemand mag ich reden und hier verfasse ich ganze Romane. Da sind Bilder, die mir wieder in den Sinn kommen. Erstmal, ich war doch noch kotzen. Kam natürlich nicht mehr alles raus, aber immerhin.
Bilder, Alkohol. Nicht ich betrunken, jemand anders. Sitzt dort, kommt nicht nach Hause. Kommt nach Hause, wird rausgeschmissen. Sitzt dort, wird bedroht, droht selbst. Gefundene Tagebücher, in denen steht, was wirklich passierte. Was hinter verschlossener Küchentür gesprochen wurde, was geschah, als ich in Urlaub war. Tagebücher, vor 13 Jahren gelesen und vergessen. Es kommt wieder. Ich aß nicht. Ich heulte, weil ich meinen blauen Elefanten verlegt hatte und ihn nicht finden konnte. Ich saß auf meinem Bett, heulte, aß nicht. Die Bilder hören nicht auf. Wie sie dort steht und er dort sitzt. Krankenhaus. Klinik. Er veränderte sich so. Veränderte sich erneut, diesmal für mich. Worte in meinem Kopf, neue Freundin, alles Durcheinander. Du musst dich entscheiden, entweder deine Tochter oder ich. Und beide sind wir noch da. Beide. Worte, die meine beste Freundin mir sagte. Wie man sie als Kind beschimpfte, welche Lügen man mir erzählte. Zwei Seiten. Streit, Schreie, Schläge, Geld, Gedankenflucht, Angst, Alpträume, Kotzen, Kratzen, Selbstverletzen, Sexualverhalten fehlgeleitet.
Glückliche Kindheit, wo bist du nur geblieben.
Es ekelt mich so, warum bin ich nicht früher kotzen gegangen. Ich will nicht fett werden! Es ist so verdammt ekelhaft!
Samstag, 17. April 2010
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wollte nur eben sagen, dass ich froh bin, dass du weiterschreibst. in der kurzen zeit bist du mir schon irgendwie ans herz gewachsen.
AntwortenLöschenalles liebe.